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Hybritech® PSA und freies PSA
Bei der Entscheidung über die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebspatienten hilft den Ärzten eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (Gesamt-PSA). Von den vielen erhältlichen PSA-Tests war der Hybritech® PSA-Test der erste, der in Kombination mit einer digitalen Rektaluntersuchung (DRU) bei Männern im Alter von 50 Jahren oder älter für den Nachweis von Prostatakrebs zugelassen wurde.
Das PSA kommt in verschiedenen Formen im Blut vor, wobei der größte Teil an spezifische Proteine gebunden ist ein geringer Teil ist jedoch ungebunden. In den frühen 1990er wurde entdeckt, dass die Bestimmung des Verhältnisses von "freiem" PSA zum "Gesamt"-PSA bei der Unterscheidung zwischen Prostatakrebs und einer gutartigen Prostataerkrankung hilfreich ist. Mit dem Beckman Coulter-Test auf freies PSA von Hybritech® der erste zugelassene Test dieser Art kann der prozentuale Anteil von freiem PSA am Gesamt-PSA bestimmt werden. Diese Bestimmung des freien PSAs erhöht die Genauigkeit beim Nachweis von Prostatakrebs und hilft gleichzeitig unnötige Biopsien zu vermeiden. Die Testung auf freies PSA erfolgt im Anschluss an einen unauffälligen DRU-Befund und einen Gesamt-PSA-Test, bei welchem mäßig erhöhte PSA-Werte (zwischen 4 und 10 ng/ml) bei Männern im Alter von 50 Jahren oder älter ermittelt wurden.