• Hybritech® PSA und freies PSA

    Bei der Entscheidung über die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebspatienten hilft den Ärzten eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (Gesamt-PSA). Von den vielen erhältlichen PSA-Tests war der Hybritech® PSA-Test der erste, der in Kombination mit einer digitalen Rektaluntersuchung (DRU) bei Männern im Alter von 50 Jahren oder älter für den Nachweis von Prostatakrebs zugelassen wurde.
    Das PSA kommt in verschiedenen Formen im Blut vor, wobei der größte Teil an spezifische Proteine gebunden ist ein geringer Teil ist jedoch ungebunden. In den frühen 1990er wurde entdeckt, dass die Bestimmung des Verhältnisses von "freiem" PSA zum "Gesamt"-PSA bei der Unterscheidung zwischen Prostatakrebs und einer gutartigen Prostataerkrankung hilfreich ist. Mit dem Beckman Coulter-Test auf freies PSA von Hybritech® der erste zugelassene Test dieser Art kann der prozentuale Anteil von freiem PSA am Gesamt-PSA bestimmt werden. Diese Bestimmung des freien PSAs erhöht die Genauigkeit beim Nachweis von Prostatakrebs und hilft gleichzeitig unnötige Biopsien zu vermeiden. Die Testung auf freies PSA erfolgt im Anschluss an einen unauffälligen DRU-Befund und einen Gesamt-PSA-Test, bei welchem mäßig erhöhte PSA-Werte (zwischen 4 und 10 ng/ml) bei Männern im Alter von 50 Jahren oder älter ermittelt wurden.

Merkmale Hybritech® PSA

  • Original Hybritech® PSA monoklonale Antikörper
  • Äquimolare PSA-Messung
  • Zeit bis zum ersten Ergebnis: 20 Minuten
  • Kurvenstabilität: 28 Tage
  • Analyseempfindlichkeit: <0,008 ng/ml
    • Messbereich: bis 150 ng/ml
    • Präzision: < 7% VK über den gesamten Assay-Bereich

Vergleich zwischen Access® Hybritech® PSA mit dem Hybritech Tandem-R PSA mittels Deming-Regressionsanalyse.

 

Merkmale Hybritech® freies PSA

  • Original Hybritech® fPSA monoklonale Antikörper
  • Verwendung mit dem Hybritech® PSA-Test zur Berechnung des Prozentsatzes an freiem PSA
  • Zeit bis zum ersten Ergebnis: 20 Minuten
  • Kurvenstabilität: 28 Tage
  • Analyseempfindlichkeit: <0,005 ng/ml
    • Präzision: < 7% VK über den gesamten Assay-Bereich
    • Messbereich: bis 20 ng/ml

Die Tabelle zeigt, dass ein höherer prozentualer Anteil an freiem PSA das Krebsrisiko mindert.

Links: Wahrscheinlichkeit von Prostatakrebs aufgrund des PSA-Tests und des prozentuellen Anteils an freiem PSA (bei Männern ohne auffälligen DRU-Befund, ungeachtet des Patientenalters